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T - at! Gemalte Blume. Gedicht der Liebe. Dachau.

All das bist du.
30.1.05 00:01


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Verstehen

Wir fuhren durch die Dunkelheit einem fernen Ziel entgegen. Und wie das mit den Zielen nun mal leider so ist, haben sie meistens einen Namen. Wir stürmten unter wehenden Fahnen, jeweils jeder ein kleines Deutschland am Fenster verklemmt, dieses von anderen definierte und darum um so mehr unserem Ziel entgegen.

Scheißmaloche!

Und hätten wir doch nur geschwiegen in dieser verhängnisvollen, den Scheibenwischer anbetenden Nacht.

So wär uns der finstere Weg doch ...
An der Auffahrt ...
Wär uns aufgefallen, dass wir der Batterie Gedanken zwar in Bewegung der Scheibenwischer verstanden. Aber kein Regentropfen war uns Gedanke wert. Kein Licht, was sich sonst so vergänglich in ihm bricht ...

"Mach Licht an, Idiot."

"Hella? Wie geht's der eigentlich?"

"Mach Licht an, Scheiße!"

"Is ja gut. Du bist ja wieder ganz schön krätzig heute ... Wohl wieder falsch aufe ... hahaha, ne? ... gelegen."

.
.
.

"Hömma ... Solln wa Nummernschilder raten machen?"

"Wat?"

"Wattenscheid!"

Es gab kein Fahrzeug aus Wattenscheid auf unserem Weg und uns war ein wenig nach Finger in die Nase stecken zumute. Aber wir trauten uns nicht.

.
.
.

"Hübsches Ding."

.
.
.

"Rotlichtlinie ... Warum fahren wir eigentlich immer auf der Rotlichtlinie?"

"Weil wa sonst Geisterfahrer wärn, du Arsch!"

.
.
.

Highway To The Scheißmaloche ...

.
.
.

Verzweifelt ... Traurigkeit tankend an den hellen Irrlichtern, die fahrenderweise, schnürchenhaft aufgezogen, entgegengeflüchtet, in der Gegensätzlichkeit verschwinden.

Angewidert ... Von Anwesenheit. Der Gedanke irrt und steckt seinen längsten Finger ...

"Alter ... Watt hasse denn da für ellenlange Nasenhaare da rauswuchern?"

"Wo?"

"Ausse Nase."

"Ganz schön angefressen heute, wa?"

"HA!!"

Das fragende "hagen?" in das Motorgebrüll der stillgelegten Emotionen hinein schien ein Friedensangebot zu sein ... Allerdings ... An Hagen fuhren wir schon vor viel zu langer Zeit vorbei.

... Dieser Wichser ... Der kann bestimmt meine Gedanken lesen ...

"mh?"

"MÜHLHEIM!"

"Was?"

"WEIß ICH NICHT!"

.
.
.

"Du?"

"Duisburg?"

"Ne ... du ..."

"Ja?"

"Da sind wir grade dran vorbei."
30.1.05 00:01


Frohes Altes Jahr




Ich wünsche mir, dass das vergangene Jahr euch ein gesegnetes war. Dass alles Schlechte darin euch eine Lehre war und ihr das Gute daraus in eurem Herzen bewahrt.

Ich habe gelernt.
Und mein Herz ist reicher geworden.
30.1.05 00:01


Die Schlange

Ich bin in mich selbst verliebt.

Nicht immer ...
Dann fresse ich mich selbst.
Und wenn ich mich wirklich sehr vermisse ...
Dann kotz ich mich selber wieder aus.

Ich bin in mich selbst verliebt.

Ich lege mich in einen von mir selbst gebildeten Kreis ... Um mich herum ein unüberwindbarer Wall aus glänzenden Schuppen. Nach einer Zeit, dann nagt es in mir ...

Dann fresse ich mich selbst.
30.1.05 00:01


Horizont

Viele Blumen ...
Weites Feld und warmes Jahr ...
Stacheldraht ... Kalte Zeit.
In dem allen hängt am seidnen Faden ...

Luftballon treibt in seinen Wolken ...

Schäfer lacht mit seinem Hund ...
Eine Brücke zieht weiter ...
Streckt sich gespannt ...
Zieht weiter mit ihrem Fluss.

Blume ... Kleine Kinderhand ...
Mein Wort für dich hängt am Weltenrand.

Winterland, Winterland ...
Mein Wort wär so gern in deiner Hand.

Luftballon schwebt mit den Wolken.
30.1.05 00:01


Recil Hunter

Recil Hunter saß in seinem schweren Ledersessel. Der Nachtwind trommelte die Regentropfen in einer seltsam melancholischen Melodie an das Fenster seines Detektivbüros. Sein kalter Blick durchquerte den Raum zwischen seinen eisgrauen Augen und der Schachtel Zigaretten, die er langsam in seiner Hand drehte. Immer wieder las er den Aufdruck ... "Rauchen in der Schwangerschaft schadet ihrem Kind." Er fragte sich, wie er jemals so verantwortungslos handeln könnte
30.1.05 00:01


Untergang



Wir sahen die Sonne im Meer vergehen.
Dabei wollte sie doch bestimmt nur untergehen.

"Setzt alle Segel, Mit aller Kraft wollen wir ihrem Untergang, ihrem goldenen Lichte hinterher."

Der Käpt'n schreit besoffen noch immer diesem Spiegelbild hinterher ... "Ich kriege dich." Steuermann beklammert voller Angst sein Ruderrad ... "Ich bestimme den Kurs."

Dabei zeigt eine Nadel im Kompass, zitternd ...wohin sie uns führen will. Den Norden und den Süden hat sie längst vergessen ...
Bestimmend zeigt die Nadel ...

Der Sonne hinterher ...
Dem Untergang entgegen ...

Alle schreien ...
"Wir folgen dir."

Doch wir kamen von dieser Linie nicht los.
30.1.05 00:01


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